Technik & Leistung
22 %+ Wirkungsgrad
Moderne Solarmodule von Herstellern wie SunPower Maxeon oder REC Alpha erreichen einen Wirkungsgrad von über 22 %. Das bedeutet: Mehr Strom auf weniger Fläche – ideal für die begrenzten Dachflächen in Zürichs urbanem Raum.
Bifaziale Module: +15 % Mehrertrag
Bifaziale Solarmodule nutzen auch die Rückseite zur Stromerzeugung. Durch Reflexion von Licht auf hellen Oberflächen (z. B. Flachdächer mit Kies) erzielen sie bis zu 15 % mehr Ertrag als herkömmliche Module.
Mikro-Wechselrichter vs. String
Mikro-Wechselrichter werden an jedem einzelnen Modul installiert und ermöglichen eine modulare Überwachung. Bei Teilverschattung – häufig bei Zürcher Stadtgebäuden – liefern sie deutlich bessere Ergebnisse als klassische String-Wechselrichter.
Verschattung: 5 % = 30 % Verlust
Bereits 5 % Verschattung einer Modulfläche können bis zu 30 % Leistungsverlust verursachen. Eine professionelle Verschattungsanalyse vor der Installation ist deshalb unverzichtbar – besonders in dicht bebauten Zürcher Quartieren.
Nur 0.5 % Degradation pro Jahr
Qualitätsmodule verlieren lediglich 0.5 % Leistung pro Jahr. Nach 25 Jahren produzieren sie noch über 87 % der Nennleistung – eine bemerkenswerte Langlebigkeit, die Solaranlagen zu einer der zuverlässigsten Investitionen macht.
Kosten & Wirtschaftlichkeit
Amortisation in 8–12 Jahren
In der Schweiz amortisiert sich eine Solaranlage typischerweise in 8 bis 12 Jahren. Im Kanton Zürich kann es dank hoher Strompreise (28–32 Rp./kWh) und attraktiver Förderung sogar noch schneller gehen.
Strompreise steigen 3–5 % jährlich
Die Strompreise in der Schweiz steigen seit Jahren um durchschnittlich 3–5 % pro Jahr. Mit einer Solaranlage schützen Sie sich vor diesen Preiserhöhungen und machen Ihren Solarstrom mit jedem Jahr wertvoller.
Rückspeisung: 12–17 Rp/kWh
Im Kanton Zürich vergüten ewz und EKZ eingespeisten Solarstrom mit 12 bis 17 Rp/kWh – zu den höchsten Rückspeisetarifen der Schweiz. Das ewz bietet zudem dynamische Tarife für Spitzenzeiten.
100 % steuerlich absetzbar im Kanton Zürich
Die gesamten Investitionskosten einer Solaranlage sind im Kanton Zürich vollständig von der Einkommenssteuer absetzbar. Bei einem Grenzsteuersatz von 30 % und einer 15-kWp-Anlage sparen Sie über CHF 9'000 an Steuern.
+6 % Immobilienwert
Studien zeigen, dass eine Solaranlage den Immobilienwert um durchschnittlich 6 % steigert. In Zürich, wo Immobilienpreise hoch sind, kann das einen Wertzuwachs von CHF 50'000 oder mehr bedeuten.
Zürich & Klima
1'580 Sonnenstunden in Zürich
Der Kanton Zürich verzeichnet rund 1'580 Sonnenstunden pro Jahr. Zusammen mit den hohen Strompreisen und der progressiven Kantonspolitik ergibt das ideale Bedingungen für Solarinvestitionen.
Alpine Anlagen: bis 1'400 kWh/kWp
Während Anlagen im Mittelland rund 1'050 kWh pro kWp erzeugen, erreichen alpine Installationen bis zu 1'400 kWh/kWp. In höheren Lagen des Kantons Zürich (Zürcher Oberland) sind die Erträge ebenfalls überdurchschnittlich.
Winter = 30 %, Sommer = 70 %
Rund 70 % der Jahresproduktion fallen in die Sommermonate, 30 % in den Winter. Der neue Winterstrom-Bonus macht Fassaden- und steil geneigte Anlagen wirtschaftlich attraktiver, um die Winterproduktion zu steigern.
Schweizer Ziel: 40 % erneuerbar bis 2035
Die Schweiz strebt an, bis 2035 mindestens 40 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der Kanton Zürich hat sich mit seinem Netto-Null-Ziel bis 2040 sogar noch ambitioniertere Ziele gesetzt.
EKZ: grösstes kantonales Verteilnetz
Das EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) betreibt eines der grössten kantonalen Verteilnetze der Schweiz. Mit der Solarstrombörse und Smart-Grid-Technologien ist Zürich Vorreiter bei der Integration dezentraler Solarenergie.
Zukunft & Innovation
Perowskit-Zellen: 30 %+ Wirkungsgrad
An der EPFL in Lausanne und der ETH Zürich werden Perowskit-Solarzellen entwickelt, die einen Wirkungsgrad von über 30 % erreichen könnten. Diese Technologie wird die Solarenergie in den nächsten 5–10 Jahren revolutionieren.
BIPV: Solarfassaden als Gebäudehülle
Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) verwandelt Fassaden und Dächer in Kraftwerke. Beispiele wie der SBB-Neubau in Zürich zeigen, dass moderne Architektur und Solarenergie perfekt zusammenpassen.
Agri-PV: Solar über Landwirtschaft
Agri-Photovoltaik kombiniert Solarstromerzeugung mit landwirtschaftlicher Nutzung. In der Schweiz laufen bereits Pilotprojekte, bei denen Solarpanels über Obstplantagen und Gemüsefeldern installiert werden.
Virtuelle Kraftwerke
Tausende private Solaranlagen werden zu einem virtuellen Kraftwerk vernetzt. Die gebündelte Leistung wird intelligent gesteuert und stabilisiert das Stromnetz – ein Modell, das in Zürich bereits erprobt wird.
Vehicle-to-Grid: E-Auto als Speicher
Mit Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) kann Ihr Elektroauto tagsüber mit Solarstrom geladen werden und abends als Hausspeicher dienen. In Kombination mit einer PV-Anlage maximieren Sie so den Eigenverbrauch.